Ein Sprachwechsel kann den gerade geöffneten Artikel erhalten, selbst wenn noch keine Übersetzung vorliegt. Die Zielseite muss trotzdem erkennbar machen, welchen Inhalt sie tatsächlich zeigt. Auf dieser Website trifft die Veröffentlichungslogik diese Unterscheidung ausdrücklich:
const translated = originalPublished && translationExists && !translationDraft;
const articleLang = translated ? routeLang : 'en';
const indexable = originalPublished && translated;
Das ist eine vereinfachte Version der Entscheidung in publication.mjs. Das Beispiel setzt eine nicht englische Route voraus; das englische Original ist in seiner eigenen Sprache verfügbar. Ein Original im Entwurf wird nie veröffentlicht, auch wenn bereits eine Übersetzungsdatei existiert.
Eine funktionierende Route und ein eindeutiges Dokument
Für einen veröffentlichten englischen Artikel ohne serbische Übersetzung bleibt /sr/blog/example/ erreichbar. Die Dokumentsprache ist Serbisch, weil die Navigation serbisch ist; der Artikel selbst trägt lang="en". Der kanonische Link zeigt auf die englische URL und die Seite erhält noindex. Die Ersatzseite wird weder als serbische hreflang-Alternative ausgezeichnet noch in die Sitemap aufgenommen.
Sobald eine vollständige serbische Übersetzung veröffentlicht wird, zeigt dieselbe Route die Übersetzung, wird indexierbar und gehört zu den Sprachalternativen. So bleiben Links stabil, während Übersetzungen hinzukommen. Google dokumentiert lokalisierte Alternativen und erklärt, dass noindex eine für Crawler erreichbare Seite voraussetzt. Das sind Signale an Suchmaschinen, keine Garantie dafür, welche URL in den Ergebnissen erscheint.
Der Kompromiss
Eine Ersatzseite hilft bei der Navigation, ist aber kein lokalisierter Inhalt. Wer Serbisch erwartet, kann weiterhin auf einen englischen Artikel stoßen. Das Attribut lang hilft assistiven Technologien bei der richtigen Aussprache; es übersetzt den Text nicht. Die langfristig bessere Lösung ist eine vollständige Übersetzung statt einer Änderung der Metadaten.
Kanonische URLs und Sprachalternativen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Googles Dokumentation zur Kanonisierung beschreibt die Zusammenführung doppelter URLs; hreflang kennzeichnet Sprachvarianten. Wenn diese Entscheidungen in einem gemeinsamen Veröffentlichungsmodul liegen, können Seite, RSS-Feed und Sitemap leichter übereinstimmen.